Opiumkrieg China 1840 bis 1841

Der Opiumkrieg von 1840 bis 1841 leitete auf Grund des technischen Vorsprungs des Westens den Niedergang der einstigen Hegemonialmacht in Asien ein. Die Engländer trieben bis zum Beginn des Krieges regen Handel mit Opium, den sie aus Indien mitbrachten und in China gegen Tee und Luxusgüter tauschten. Durch den Versuch eines chinesischen Beamten den verbotenen Handel mit Opium zu verhindern, entbrannte der Krieg zwischen China und England.

Als Folge des Krieges mussten die Mandschu einen Friedensvertrag unterzeichnen, indem die Gewähr umfangreicher Handelskonzessionen festgeschrieben war, sowie die Abtretung von Hongkong.

Dieser Krieg ist auch heute noch, durch den mit militärischer Gewalt durchgeführten Opiumimport mit dem Ziel der Durchsetzung kolonialer Wirtschaftsinteressen, in starker Erinnerung bei den Völkern dieser Region. Auch markiert dieser Krieg den Beginn der „Neueren“ chinesischen Geschichte.