Jiangxi

Die chinesische Provinz Jiangxi (江西省; Jiāngxī Shěng) befindet sich im Südosten der Volksrepublik. Sie reicht von den Ufern des Jangtsekiang im Norden bis in hügelige Gegenden im Süden und Osten und wird im Norden durch Anhui, im Nordosten durch Zhejiang, im Osten durch Fujian, im Süden durch Guangdong, im Westen durch Hunan und durch Hubei und im Nordwesten begrenzt.

Der Name „Jiangxi“ leitet sich aus dem um 733 unter der Tang-Dynastie verwalteten Kreis Jiangnanxidao (江 南西 道; Jiāngnán Xī Dào – Jiangnanxi Straße) ab. Der Kurzname für Jiangxi ist (赣; Gàn) nach dem 751 Kilometer langen Gan-Fluss. Es ist der wichtigste Fluss der Provinz und verläuft von Süden nach Norden Richtung Jangtsekiang. Der Gan-Fluss mündet in dem größten Süßwassersee Chinas, dem Poyang-See der wiederum in den Jangtsekiang abfließt.

Tourismus

Der internationale Tourismus hat für Jiangxi noch eine relativ geringe Bedeutung. Die wichtigsten für den Tourismus interessanten Punkte sind der Lushan-Nationalpark (庐山; Lúshān), der seit 1996 zum Weltkulturerbe der UNESCO gehört. Er ist für eine atemberaubende Landschaft bekannt. In der Nähe befinden sich zwei der wichtigsten buddhistischen Tempel, der Donglin-Tempel (东林寺; Dōng Lín Sì) und der Tiefo-Tempel (铁佛寺; Tiě Fó Sì).

In der Nähe der kleinen Stadt Yingtan (鹰潭; Yīngtán) befindet sich der Longhushan (龙虎山; Lóng Hǔ Shān) der als Geburtsort des Taoismus gilt. Dort gibt eine ganze Reihe interessanter Tempel, Höhlenkomplexe, Berge und Dörfer.

Ebenfalls sind die Hauptstadt der Provinz, Nanchang, und der Poyang-See als größter Süßwassersee Chinas von touristischer Bedeutung.