Heilongjiang

Heilongjiang (黑龙江省; Hēilóngjiāng Shěng) ist eine Provinz der Volksrepublik China im nordöstlichen Teil des Landes gelegen. „Heilongjiang“ bedeutet wörtlich „Schwarzer Drachenfluss“. Das ist auch der chinesische Name für den Amur, der durch Russland und China zum Pazifik fließt und auf einer Länge von 944 Kilometern die Grenze zwischen der Volksrepublik China und Russland markiert.

Die Ein-Zeichen-Abkürzung des Provinznamens ist 黑 (Pinyin: Hei). Der Mandschu Name der Region ist Sahaliyan, wörtlich: „Schwarzer Fluss“.

Heilongjiang grenzt an Jilin im Süden, die Innere Mongolei im Westen und im Norden und Osten an Russland.

 

Tourismus

Harbin, die Provinzhauptstadt, ist eine Stadt der Kontraste, mit deutlich erkennbaren chinesischen, russischen und eklektischen Einflüssen. Die Bukui-Moschee, ein nationales Kulturdenkmal, ist das größte Kachel-Gebäude in der Provinz. Weiterhin ist die Stadt von orthodoxen, römisch-katholischen und protestantischen Kirchen geprägt.

Der lange, kalte Winter ist die Kulisse für eine der berühmtesten Eis-Skulpturen-Ausstellungen. Mehr als 2000 Eis-Skulpturen gibt es jedes Jahr im Winter zu bewundern.

Die Wudalianchi Seen sind eine Serie von fünf Seen die zwischen 1719 und 1721 gebildet wurden, als ein Vulkanausbruch einen Nebenfluss des Amur in fünf miteinander verbundenen Seen formte. Der zweite See ist vor allem bekannt für seine unregelmäßigen geologischen Sehenswürdigkeiten.

 

Jingbo See ist ein Abschnitt der Mudan-Flusses, der durch Vulkanausbrüche verengt und geformt wurde. Hier befinden sich eine Reihe von Sehenswürdigkeiten, darunter unter anderem die Diaoshuilou-Wasserfälle.