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Yunnan – 云南 – „Südlich der Wolken“

Yunnan (云南 (雲南) – Yúnnán – „Südlich der Wolken“) ist die chinesische Provinz mit den meisten ethnischen Minderheiten des Landes und repräsentiert die deutlichsten kulturellen und geographischen Unterschiede in China. Die Provinz ist die Heimat für ein Drittel aller ethnischen Minderheiten Chinas. Nahezu die Hälfte der Einwohner gehören nicht zu der Gruppe der Han-Chinesen. Zahlreiche Regionen der Provinz zeigen eine starke lokale Identität und widerstehen damit den besten Bemühungen der Regierung den Einfluss der Han zu erhöhen.

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Sichuan – 四川 – Heimat der Pandas

Sichuan ( 四川 – Sìchuān) ist eine chinesische Provinz im Südwesten des Landes mit der Hauptstadt Chengdu. Die Bedeutung des Namens ist „Vier Flüsse“. Traditionell wird Sichuan auch als „Land des Überflusses“ (天府之國 / 天府之国 – Tiānfŭ zhī guó) bezeichnet. Es gibt je nach Transkiptionsvariante verschiedene Schreibweisen des Städtenamens, wie Sechuan, SzechuanSzetschuan oder Sezuan. Sichuan – 四川 – Heimat der Pandas weiterlesen

Tibet – 西藏 – Das Dach der Welt

Tibet ist einer der wohl spirituellsten Orte der Welt erfüllt von viele Mythen und Legenden. Hier kann man einen kulturellen Einblick in das Leben der tibetischen Mönche erhalten und eine einzigartige Landschaft genießen. Allerdings gibt es ab und an einige Reisebeschränkung für diese autonome Gebiet. Deshalb sollte man sich auf jeden Fall über den aktuellen Stand informieren.

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Hefei – 合肥 – Stadt der Bildung

Die Hauptstadt der chinesischen Provinz Anhui, Hefei (合肥; Pinyin: Héféi) hat sich seit 1949 zu einem blühenden Industriezentrum entwickelt. Es ist eine angenehme und freundliche Stadt mit lebhaften Märkten, attraktiven Seen und Parks. Zwar gibt es sonst nicht viel sehenswerte Attraktionen, jedoch kommen Reisende auf dem Weg in die Provinz Anhui oft hier vorbei. Hefei – 合肥 – Stadt der Bildung weiterlesen

Qingdao – 青岛 – Grüne Insel

Die „Grüne Insel“, so die wörtliche Übersetzung des Städtenamens Qingdao (Qīngdǎo; 青岛, tradionelle Schreibweise 青島), ist eine Hafenstadt in der Provinz Shandong im Osten der Volksrepublik China. In den Jahren 1898 bis 1914 war Qingdao als deutscher Handelsstützpunkt und Kolonie Teil des Deutschen Reichs. Aus dieser Zeit stammt der deutsche Name der Stadt „Tsingtau“ oder „Tsingtao„, der durch anderes Transkriptionssystem entstanden ist. 2008 wurden vor der Küste Qingdaos  die Segelwettbewerbe der Olympischen Sommerspiele ausgetragen. Qingdao – 青岛 – Grüne Insel weiterlesen

Lockerung der Ein-Kind-Politik

25. November 2013
Auf der letzten Sitzung des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei Chinas wurden eine Reihe von Reformen auf den weg gebracht. Neben wirtschaftlichen Reformen wie der Öffnung des Bankensektors für kleinere und mittlere privaten Banken soll es auch Verbesserungen für die 200 Millionen Wanderarbeiten geben und die Zahl der Delikte, die zur Todesstrafe führen, sollen schrittweise verringert werden. Nicht zuletzt wird auch die seit den späten 1970er Jahren bestehende Ein-Kind-Politik deutlich gelockert. Lockerung der Ein-Kind-Politik weiterlesen

Die Sehenswürdigkeiten von Guilin

Das typische an Guilin (桂林市 – Guìlín shì) sind die zahlreichen Karstberge, die nicht nur die Region prägen sondern auch mitten in der Stadt ihren Platz haben. Sie gehören zu den Nummer eins Sehenswürdigkeiten dieser Region. Etwa zehn Parks, die um die Kegel und Kalksteinhöhlen herum angelegt wurden, laden zu verweilen ein. Es gibt viele Höhlen zu besichtigen und Ausflüge in die Umgebung, wie beispielsweise eine Flussfahrt auf dem Li-Fluss sind besonders eindrucksvoll. Die Sehenswürdigkeiten von Guilin weiterlesen

Guilin – 桂林 – Stadt des Duftblütenwalds

Die Illustration auf 20 Renminbi-Schein zeigt die wohl berühmteste und schönste Landschaft Chinas. Auch die in diese Landschaft eingebettete Stadt Guilin ist von den zahlreichen und für die Region typischen Karstbergen geprägt. Die Stadt wurde in einer beeindruckenden Landschaft zwischen bis zu 200 m hohen Karstkegeln erbaut. Sie ist seit langem für ihre einzigartige Landschaft des Karstreliefs renommiert und eines der beliebtesten touristischen Ziele in China.  Guilin – 桂林 – Stadt des Duftblütenwalds weiterlesen

Shaolin-Tempel – 少林寺 – Ursprung des Kung Fu

Der Shaolin-Tempel  (少林寺 – Shàolín Sì), auch Shaolin-Kloster genannt befindet sich 70 km südöstlich von Luoyang (洛阳 – Luòyáng), nördlich der Kreisstadt Dengfeng (登封 – Dēngfēng). Das Kloster ist mit Abstand das berühmteste Kloster Chinas und wird heute auch als “Tempel Nummer 1 unter dem Himmel” bezeichnet. Es ist für seine Kampfkünste, das Shaolin Kung Fu, sowie für Tai Chi und Qigong bekannt. Weiterhin soll hier ein indischer Mönch vor rund 1.500 Jahren die Grundlagen des Zen-Buddhismus geschaffen haben. Shaolin-Tempel – 少林寺 – Ursprung des Kung Fu weiterlesen

Longmen-Grotten – 龙门石窟

In der Provinz Henan befinden sich zwölf Kilometer südlich der Stadt Luoyang (Luòyáng, 洛阳) in einem etwa einen Kilometer langen Klippenstück die 2345 Nischen der Longmen-Grotten (龙门石窟; traditionelle Langschrift: 龍門石窟; Lóngmén Shíkū; Drachentor-Grotten). Die seit dem Jahr 2000 zum Weltkulturerbe der UNESCO zählenden Grotten beherbergen zahlreiche Pagoden, Gedenksteine, Buddhafiguren und Steinskulpturen. Die Zahl der Statuen übersteigt die 100.000, Inschriften sind etwa 2800 zu sehen. Longmen-Grotten – 龙门石窟 weiterlesen